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  1. 2.500 Euro für einen Ort zum Ankommen: Die Berthold-Kuhn-Stiftung macht es möglich

2.500 Euro für einen Ort zum Ankommen – die Berthold-Kuhn-Stiftung macht es möglich

Ein Kunstprojekt, das verbindet: Gemeinsam präsentieren Sara Lachowitz, Leiterin der Wohngruppen (links), zwei Projektteilnehmerinnen und Salvina Hübler, stellvertretende Teamleitung (rechts), Berthold Kuhn das Ergebnis der kreativen Zusammenarbeit im CJD Germersheim

Aus einem Eingangsbereich wurde ein Ort zum Ankommen, Begegnen und Wohlfühlen: Im CJD Germersheim haben junge Bewohnerinnen gemeinsam mit der Landauer Künstlerin Susanne Wadle ihren eigenen Eingangsbereich neu gestaltet – kreativ, farbenfroh und vor allem gemeinsam.

Von der ersten Idee bis zur fertigen Gestaltung waren die jungen Frauen aktiv beteiligt. Sie entwickelten Motive, wählten Farben und Möbel aus, diskutierten unterschiedliche Vorstellungen und trafen gemeinsam Entscheidungen. Dabei ging es um weit mehr als Kunst: Die Bewohnerinnen erlebten, dass ihre Ideen zählen, dass Kompromisse möglich sind und dass gemeinsam etwas Bleibendes entstehen kann.

Gemeinsam gestalten, gemeinsam entscheiden

Das Kunstprojekt wurde durch das Förderprogramm „JedemKindSeineKunst“ des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz unterstützt. Doch wichtige Kosten waren darüber nicht abgedeckt.

Genau hier half die Berthold-Kuhn-Stiftung, eine Unterstiftung der CJD Kinder- und Jugendstiftung. Mit 2.500 Euro stellte sie die noch fehlenden Mittel bereit und machte damit die Umsetzung des Projekts in dieser Form möglich.

Finanziert wurden unter anderem Mobiliar und Dekorationsmaterialien, Farben, Pinsel und weitere Arbeitsmaterialien, zusätzliche Aufwendungen für die Künstlerin sowie die Einweihungsfeier und Postkarten mit den entstandenen Kunstwerken.

Ein Ergebnis, auf das die jungen Frauen stolz sein können

Wie viel Herzblut in dem Projekt steckt, zeigte sich spätestens bei der feierlichen Eröffnung. Nach dem Durchschneiden des Bandes hieß es: „Die Ausstellung ist eröffnet.“ Applaus, Musik, Tanz, ein gemeinsames Buffet und eine Malaktion machten aus der Vernissage einen besonderen Moment für alle Beteiligten.

Auch Künstlerin Susanne Wadle zeigte sich beeindruckt vom Miteinander der jungen Frauen und von der Achtsamkeit, mit der Entscheidungen gemeinsam getroffen wurden. Angebotsleiterin Sarah Lachowitzer brachte auf den Punkt, was das Projekt den Bewohnerinnen abverlangt und zugleich ermöglicht hatte: Mut, Kompromissbereitschaft und Durchhaltevermögen.

Für die CJD Kinder- und Jugendstiftung zeigt dieses Projekt, wie gezielte Förderung wirken kann: Sie schafft Räume, in denen junge Menschen ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und erleben können, dass das, was sie gestalten, sichtbar und wertvoll ist.

Aus 2.500 Euro Förderung ist so weit mehr als ein neu gestalteter Eingangsbereich entstanden: ein Ort, der die Handschrift der jungen Frauen trägt und auf den sie mit Recht stolz sein können.