Begegnungen, die bleiben: Zu Gast beim Festival „Beweg dein Leben“
Wir haben uns gleich als Teil einer großen Familie gefühlt
Das CJD in seiner ganzen Vielfalt erleben, Menschen begegnen und unmittelbar sehen, was Engagement für Kinder und Jugendliche bewirken kann: Diese Möglichkeit bot das Festival „Beweg dein Leben“ in Berchtesgaden. Für die Stifterinnen und Stifter war der Besuch dabei weit mehr als ein Blick hinter die Kulissen. Viele Begegnungen, Gespräche und Eindrücke sind bis heute präsent. Wir sprechen mit Ilona und Michael Jaeger, die aus Hamburg angereist sind.
Wenn Sie an Ihren Besuch beim Festival „Beweg dein Leben“ in Berchtesgaden zurückdenken: Was ist Ihnen als Erstes wieder präsent?
Der warmherzige Empfang im CJD Buchenhöhe – wir haben uns gleich als Teil einer großen Familie gefühlt – und die spannende sowie kompetente Führung durch das Christophorus Gymnasium Berchtesgaden inklusive Besichtigung der Sprungschanzen. Es war einfach fantastisch zu erleben, mit welcher Begeisterung, Euphorie und welchem beeindruckenden Ehrgeiz die Kinder und Jugendlichen ihre Sprünge und Loops an der Sprungschanze geübt haben. Mit strahlenden Augen, unermüdlichem Einsatz und großem Mut haben sie sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und dabei großartige Fortschritte gemacht. So funktioniert „Jugend trainiert für Olympia“! Eine ehemalige Olympiasiegerin aus nächster Nähe erleben zu dürfen, wird uns ebenfalls nachhaltig in Erinnerung bleiben. Insofern stellte der informative Workshop mit Simone Hauswald im CJD Buchenhöhe ebenfalls ein unvergessliches Erlebnis für uns dar.
Neben den sportlichen Eindrücken waren es vor allem die persönlichen Begegnungen, die den Besuch geprägt haben. Denn hinter den Angeboten und Programmpunkten stehen Menschen, die das CJD zum Teil seit vielen Jahren mitgestalten und dabei zahlreiche Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg begleitet haben.
Welcher Moment des Festivals ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Das intensive Gespräch mit Frau Zabel über ihre zahlreichen Erlebnisse mit Kindern und Jugendlichen.
Auch an den Sprungschanzen wurde unmittelbar sichtbar, mit welchem Können, Mut und welcher Begeisterung junge Menschen ihren Interessen nachgehen.
Gab es eine Begegnung mit Teilnehmenden oder Mitarbeitenden, die Sie besonders bewegt hat?
Die beiden Jugendlichen, die gekonnt von den Sprungschanzen des Christophorus Gymnasiums abgesprungen und mit beeindruckender Akrobatik in der Luft sanft auf der Landingbag gelandet sind.
Viele unterschiedliche Menschen, Angebote und Standorte kamen während des Festivals zusammen. Gerade diese Mischung prägte für die Besucherinnen und Besucher auch die besondere Stimmung vor Ort.
Wie haben Sie die Atmosphäre während des Festivals erlebt?
Offen, ungezwungen und zugewandt.
Das Festival bot damit nicht nur Einblicke in einzelne Angebote, sondern auch in die Art und Weise, wie Menschen innerhalb des CJD miteinander arbeiten und umgehen. Besonders ein Eindruck blieb dabei hängen.
Was haben Sie durch den Besuch über die Arbeit des CJD neu oder anders wahrgenommen?
Der zwischen den Mitarbeitenden des CJD herrschende Teamgeist.
Wer die Arbeit des CJD unmittelbar erlebt, bekommt zugleich einen anderen Blick darauf, was Unterstützung bewirken kann. Genau deshalb hätte das Festival aus Sicht der Stifterinnen und Stifter noch stärker eine Gelegenheit sein können, auch andere Fördernde mit dieser Arbeit in Berührung zu bringen.
Gab es etwas, das Sie überrascht hat – vielleicht im Blick auf die Teilnehmenden, das Programm oder die Wirkung des Festivals?
Die geringe Zahl anwesender Stifter haben wir als schade empfunden. Im Rahmen des Festivals hätte jeder Stifter, Spender oder sonstiger Unterstützer den Nutzen seines Engagements live und in Farbe miterleben können.
Wie wichtig solche großen Begegnungen sind, betrifft dabei nicht nur Unterstützerinnen und Unterstützer. Vor allem für die Kinder und Jugendlichen selbst können sie neue Erfahrungen ermöglichen, Austausch schaffen und den Blick über den eigenen Standort hinaus öffnen.
Welche Bedeutung haben solche Erlebnisse aus Ihrer Sicht für junge Menschen im CJD?
Die CJD Bundestreffen ermöglichen Austausch sowie Transfer zwischen den 300 Standorten des CJD und dürften viele Kinder sowie Jugendliche motivieren, neuen Vorbildern nachzueifern.
Für die Stifterinnen und Stifter verbindet sich damit auch die Frage, was das eigene Engagement ganz persönlich bedeutet. Der Besuch in Berchtesgaden machte sichtbar, was ansonsten häufig nur über Projektbeschreibungen, Berichte oder Zahlen vermittelt werden kann.
Was nehmen Sie persönlich aus dem Besuch mit – als Mensch und als Stifter*in?
„The future belongs to those who beleive in the beauty of their dreams (E. Roosevelt)“. Es gibt für uns nichts Schöneres, als zu sehen, wie unser Engagement das „Zusammen wirkt“ des CJD in der Praxis fördert.
Aus dieser Erfahrung heraus fällt auch die Antwort auf die Frage leicht, warum es sich lohnt, die Arbeit des CJD zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei für die Stifterinnen und Stifter die Chancen, die jungen Menschen durch Förderung, Bildung und verlässliche Begleitung eröffnet werden können.
Wenn Sie jemandem erklären würden, warum es sich lohnt, das CJD zu unterstützen: Was würden Sie sagen?
Damit Kindern das Leben gelingt! Die Unterstützung durch das CJD trägt dazu bei, jungen Menschen – oft Kinder mit schwierigen Startbedingungen – Perspektiven zu eröffnen und ihnen Chancen zu ermöglichen, die sonst oft für sie unerreichbar bleiben würden. Bildung, gezielte Förderung und die Vermittlung von christlichen Werten wie Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen und gegenseitige Unterstützung eröffnen Wege, die weit über den Sport hinausreichen. Sie stärken das Selbstvertrauen, fördern soziale Kompetenzen und schaffen die Grundlage für ein selbstbestimmtes gelingendes Leben.Wenn wir jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Talente zu entdecken und ihre Fähigkeiten zu entfalten, investieren wir nicht nur in ihre persönliche Zukunft, sondern auch in eine starke, solidarische und chancengerechte Gesellschaft. Das Engagement von CJD zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Förderung das Leben des Einzelnen und einer ganzen Gesellschaft verändern kann. Jeder noch so kleine Schritt der Unterstützung kann dabei den entscheidenden Unterschied machen – und aus Herausforderungen neue Chancen, aus Träumen konkrete Ziele und aus Potenzialen erfolgreiche Lebenswege entstehen lassen.